Evangelisches Schuldekanat
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Wochenspruch


KoKo -- Konfessionelle Kooperation


Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht an Grund- und Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und allgemeinbildenden Gymnasien

In den vergangenen vier Jahren haben Schulen, vor allem im Bereich der Grundschulen, die Genehmigung erhalten, die Fächer Evangelische und Katholische Religionslehre in konfessionell-kooperativer Form zu erteilen.
Die hierbei zugrundeliegende "Vereinbarung der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 1. März 2005" wurde vereinbarungsgemäß evaluiert und bestätigt.
Aktualisiert wurden die Anlagen zur Vereinbarung, die jeweiligen "Verbindlichen Rahmen für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht" an Grundschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen und an allgemein bildenden Gymnasien.

Änderungen ergaben sich in folgenden Bereichen:

a) Die Kooperation der Lehrkräfte wird deutlicher beschrieben.
b) Der Zeitpunkt des Wechsels der Lehrkraft wird verbindlich nach der Hälfte des Schuljahres vollzogen, wenn die Gruppenteilung dies zulässt. Ausnahmen sind möglich bei einer unterschiedlichen Anzahl von Lerngruppen in den Fächern Evangelische und Katholische Religionslehre.
c) Die individuellen Rechte der Eltern bezüglich der Teilnahme ihres Kindes an diesem Unterricht wurden gestärkt.
d) Bei der Zeugnisnote wird neu festgelegt, dass sich die Note an der Konfession der jeweiligen Lehrkraft ausrichtet, und nicht mehr an der Konfession der Schülerin/des Schülers.

Antrag und Genehmigung beziehen sich auf einen Standardzeitraum eines Schülerjahrgangs.

Die Anträge sind über die zuständigen Schuldekane beider Konfessionen an den Oberkirchenrat  Karlsruhe bzw. an die Erzdiözese Freiburg/Brsg. zu richten.

Folgende Angaben sind auf dem Antrag zu dokumentieren bzw. dem Antrag beizufügen:

1. Dokumentation des ohne Gegenstimme gefassten zustimmenden Beschlusses der Fachkonferenzen Evangelische und Katholische Religionslehre auf Beantragung des Religionsunterrichtes in konfessionell-kooperativer Form.
2. Vorlage eines gemeinsamen Unterrichtsplanes für den beantragten Standardzeitraum.
3. Benennung der Lehrkräfte für die einführende Fortbildung.
4. (Nur für die Lehrkräfte erforderlich, die diese Fortbildung noch nicht besucht haben.
5. Dokumentation des Lehrerwechsels
6. Einverständnis der Eltern

 

Neuerungen „Konfessionell-Kooperativer Unterricht“ (September 2015)

Für den konfessionell-kooperativ erteilten Unterricht haben die Kirchen erneuerte Bestimmungen vereinbart. Aus meiner Sicht sind es Erleichterungen.
Die wohl wichtigste Veränderung ist, dass der Wechsel zwischen der katholischen und evangelischen Lehrkraft nicht mehr im Halbjahr erfolgen muss. Ein Wechsel ist selbstverständlich vorgesehen. Gleiche zeitliche Anteile sind anzustreben.
Wir werden Sie über die endgültigen Bestimmungen informieren.